

p






Gnocchi:
200g mehlige Kartoffeln
50g Mehl
10g geriebenen Parmesan
¼ Eigelb
Kartoffeln abkochen und durch die Kartoffelpresse drücken, erkalten lassen.
Danach mit den restlichen Zutaten vermischen und mit Salz und etwas Pfeffer abschmecken. Aus der Kartoffelmasse Gnocchis formen und im kochendem Salzwasser abkochen. Wenn die Gnocchis an die Wasseroberfläche kommen sofort in Eiswasser abschrecken.
Gaspachovinaigrette
1 stk. Tomate geviertelt
50g Salatgurke
1 stk. Paprika
½ Zwiebel
etwas Olivenöl, Chiliöl, Champagneressig und Salz sowie Pfeffer zum abschmecken.
Alle Zutaten in einem Mixer pürieren und kühl stellen
4 stk. Riesengarnelen
Zubereitung:
Die Riesengarnelen in einer Pfanne mit Olivenöl, Knoblauch und einem Rosmarinzweig anbraten und sofort wenden. Aus der Pfanne nehmen und warm halten.
Die Gnocchis kurz in heißes Wasser geben, aus dem Wasser nehmen und in eine mit Olivenöl erhitzte Pfanne geben. Kurz durchschwenken und mit der Gaspachovinaigrette vermischen. Auf einem Teller anrichten, Garnele zugeben und garnieren.
Viel Spaß beim Kochen wünscht Ihnen
Jürgen Kerschbaum
____________________________________________________________________________
Zutaten:
Ca. 1 kg Seeteufel
50 g Kürbiskerne geröstet und klein gehackt
50 g Semmelbrösel
50 g Butter
2 Eigelbe
Salz
Pfeffer
Frische Kräuter, Knoblauch und Schalotten
Zubereitung:
|
Die gerösteten Kürbiskerne klein hacken und mit den Semmelbröseln, dem Eigelb sowie der weichen Butter vermengen und zu einer homogenen Masse verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Danach in Frischhaltefolie einschlagen und zu einer Rolle formen. Für ca.1 Stunde kaltstellen. Die Kürbisbutter in Scheiben schneiden und gleichmäßig auf den gebratenen Seeteufelkoteletts verteilen und unter dem Salamander gratinieren. |
_________________________________________________________________________________

Zubereitung:
1. Die Jakobsmuscheln müssen lebend-frisch sein! Die Jakobsmuscheln öffnen, putzen und das Corail und die Haut entfernen. Jede Jakobsmuschel in 4 Scheiben schneiden. Nun die Périgordtrüffel mit der Schneidemaschine in feine Scheiben schneiden und in der Größe der Jakobsmuscheln ausstechen.
2. Einen großen Teller mit Olivenöl bepinseln, die Jakobsmuscheln und Trüffelscheiben im Fischschuppen-Muster darauflegen, mit ein wenig Olivenöl bepinseln. Das Ganze mit Fleur de sel und schwarzem Pfeffer aus der Mühle bestreuen.
___________________________________________________________________________

Zutaten (4 Personen)
165 ml Milch
85 ml Sahne
25 ml Kalbsfond (Kalbsjus)
75 g Eigelb, also 4 Eigelb
25 g Ei(er), also 1/2 Ei
2 Blatt Gelatine
250 g Leber (Gänse- oder Entenstopfleber)
1 Spritzer Cognac, nach Geschmack
1 Schuss Portwein, rot, nach Geschmack
1 Apfel, grün, geschält, entkernt, in kleine Würfel von 1/2 cm Kante geschnitten
1 EL Zucker, zum Karamellisieren der Apfelwürfel
6 EL Zucker, braun, sehr fein
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Die Sahne und Milch mit dem Jus aufkochen und die vorher 10 Minuten eingeweichte Gelatine gut ausgedrückt hinzugeben. Die Eier mit dem Cognac und Portwein hinzufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und kurz mit dem Stabmixer aufschlagen. Jetzt die entnervte Leber in kleinen Stücken in die Masse geben und gründlich durchmixen, noch einmal abschmecken. Alles durch ein sehr feines Sieb streichen und portionsweise in tiefe, nicht zu große Förmchen gießen, so dass nach oben etwa 2 cm Rand bleibt.
Die Förmchen bei 85° für ca. 40 Minuten geschlossen in den Dampfgarer oder im Wasserbad in den normalen Ofen stellen. Wenn die Masse fest geworden ist, im Kühlschrank für 2 Std. runterkühlen.
Einige Minuten vor dem Servieren heraus nehmen, beiseite stellen. Die Apfelwürfel mit dem EL Zucker karamellisieren, erkalten lassen.
Die Creme mit dem braunen Zucker bestreuen und mit einem Brenner karamellisieren. Dann etwas von den Apfelwürfeln darüber streuen.
_______________________________________________________________________
Die Esskastanie oder auch Edelkastanie genannt gehört zu den Buchengewächsen und zählt zu den ältesten Nutzpflanzen. Ursprünglich stammt sie aus dem Schwarzmeergebiet. In Deutschland wächst sie an den Südhängen der Alpen, am Bodensee, im Badischen und in der Pfalz. Angebaut wird die Esskastanie aber vor allem in den Mittelmeerländern. Mit der Rosskastanie hat die Esskastanie trotz ihres Aussehens nichts gemein.
Wegen ihres hohen Stärkegehaltes wurde die Esskastanie früher zu Mehl gemahlen und galt als "Brot des kleinen Mannes". Bei den Edelkastanien unterscheidet man 3 Arten, die kleineren Esskastanien mit einem weniger fein ausgeprägten Geschmack, die größeren und aromatischen Maronen und die Dauermaronen.
Esskastanien sind Nussfrüchte. Ihr gelbweißliches Fleisch ist von einer Samenhaut und einer holzig-ledrigen Schale umgeben. Vor dem Verzehr muss beides entfernt werden. Dafür schneidet man die Schale an der Spitze kreuzweise ein und kocht sie einige Minuten im kochenden Salzwasser oder röstet sie im 250 Grad heißen Ofen, bis die Schalen platzen. (Beim Rösten darf das Einschneiden der Schale nicht vergessen werden, da die Kastanie sonst explodiert.) Die Schale mit den Fingern lösen, die Samenhaut mit einem Messer vorsichtig entfernen.
Maronen entfalten ihre Süße und Stärke erst durch Kochen oder Rösten. Beim Einkauf erkennt man gute Maronen an einer glatt glänzenden Schale, daneben müssen sie sich schwer anfühlen. Dauermaronen lassen sich an einem kühlen trockenen Ort zwei bis drei Monate aufbewahren. Die anderen Maronen sollten bald zubereitet werden, sie beginnen zu keimen und schmecken dann nicht mehr.
Schaumsuppe von der Edelkastanie mit Vinschgerl
Zutaten:
Vinschgerl
Zubereitung:
Suppe:
Die Schale der Kastanien an der gewölbten Seite mit einem scharfen Küchenmesser kreuzweise anschneiden. Die Kastanien auf ein Backblech geben und im vorgeheizten Backofen bei 200 ° C ca. 10 bis 15 Minuten backen, bis sich die Schalen öffnen.
Die noch warmen Kastanien aus der Schale brechen, dabei die dünnere Schale, die direkt auf dem Fruchtkern liegt ebenfalls entfernen. Zwiebel und Sellerie schälen und in kleine Würfel schneiden.
Den Puderzucker in einen Topf sieben und bei mittlerer Temperatur bernsteinfarben karamellisieren lassen. 1 EL Butter hinzufügen, die Kastanien darin anschwitzen, Zwiebeln und Sellerie dazu geben, etwas mitschwitzen lassen, mit 1 bis 2 TL Kirschwasser ablöschen, mit der Geflügelbrühe aufgießen und 10 Minuten knapp unter dem Siedepunkt ziehen lassen bis die Kastanien weich sind. Die Sahne dazu geben und mit Salz, Chili, Muskatnuss und Orangenabrieb würzen. Die übrige Butter dazu geben und die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren und mit dem übrigen Kirschwasser verfeinern.
Vinschgerl:
Kümmel und Koriander in eine Gewürzmühle füllen. Das Vinschgerl in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne bei milder Hitze in Butter knusprig braten. Mit Kümmel und Koriander aus der Mühle, Bohnenkraut und Salz würzen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
_______________________________________________________________________

Tiramisu von der Erdbeertraube
Rezept für 8 Portionen
Zutaten:
Zubereitung
Die Löffelbiskuits grob zerbröseln und mit 4 EL Likör beträufeln. Die Trauben waschen, trocken tupfen und von den Rispen zupfen. 8 Erdbeertrauben halbieren und zum Verzieren beiseite legen.
Den Quark mit Mascarpone, Limettensaft, Vanillezucker, Zucker und 4 EL Likör mit dem Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren.
Biskuits, Trauben und Mascarponecreme in eine Schüssel schichten. Mit den halbierten Trauben, Schokoladenröllchen und Minzeblättchen verziert servieren. Ohne Garnitur 1 Tag vorher vorzubereiten!
______________________________________________________________
Steinpilze sind Mykorrhiza-Pilze. Das bedeutet, Sie gehen eine Partnerschaft mit einer anderen Pflanze (Baum) ein. Daher stammen auch ihre Namen: Fichten-, Kiefern-, Eichensteinpilz (= Sommersteinpilz). Sie sind als kulinarische Delikatesse bekannt. Das kg frische Steinpilze kann schon mal 40 EUR kosten, sie kommen meist aus Osteuropa.
Mykorrhiza Pilze sind heutzutage nicht oder nur kaum züchtbar. Das macht sie so teuer, da sie in freier Natur gesucht und gesammelt werden müssen.
Der Fichtensteinpilz wird auch Herrenpilz genannt. Er ist kaum zu verwechseln mit anderen Pilzen. Eigentlich besteht die Verwechslungsgefahr nur mit dem Gallenröhrling. Dieser Pilz ist nicht giftig, sondern lediglich ungenießbar auf Grund seines bitteren Geschmacks. Dieses furchtbare Erlebnis für unsere Geschmackspupillen ist ein genaues Bestimmungsmerkmal. Wenn Sie sich nicht sicher sind, nehmen Sie eine kleine Kostprobe und spucken diese wieder aus. Sie werden sofort merken, wenn es sich um einen Gallenröhrling handelt. Dieser Geselle hat im Gegensatz zum Steinpilz ein sehr ausgeprägtes Netz auf dem Stiel. Der "Herrenpilz" hat ein weniger stark ausgeprätes Netz, welches sich hauptsächlich am oberen Teil des Stieles befindet. Die Röhren von Gallenröhrlingen habe einen leichten Rosastich, welcher bei Steinpilzen nie vorkommt. Besonders unerfahrene Sammler könnten einen Steinpilz evtl. noch mit dem Maronenröhrling verwechseln. Diese Verwechslung ist gefahrlos, da der Pilz essbar ist. Im Gegenteil zum Steinpilz werden seine Röhren bei Berührung blau und zudem fehlt im die Netzzeichnung auf dem Stiel.
Risotto mit frischen Steinpilzen
Zutaten:
Zubereitung:
Vorbereitung: Pilze waschen und die kleineren in dünne Scheiben schneiden, die größeren in Würfel. Zwiebel schälen und fein hacken. Gemüsebrühe vorbereiten. Salbeiblätter waschen und trocken tupfen.
Zubereitung: In einem Topf etwas Butter erhitzen, darin Zwiebel, Lorbeerblatt, Nelke und die Hälfte der Salbeiblätter unter Rühren andünsten. Pilze untermischen. Den Reis nach und nach unter ständigem Rühren dazugeben. Den Wein angießen und so lange rühren, bis der Wein verdampft ist. Dann die heiße Brühe nach und nach dazugießen. Immer nur so viel, dass der Reis gerade bedeckt ist. Erst wenn die Flüssigkeit fast verdampft ist, weitere Brühe angießen.
Die übrigen Salbeiblätter in feine Streifen schneiden.
Die Gewürze aus dem Reis nehmen, Salbei und Parmesan unter den Reis rühren.
Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.
______________________________________________________________

Erdbeeren aus dem Vinschgau, oder noch genauer aus dem Martelltal, dem Beerental, sind schmackhafte und gesunde Verführer. Die Marteller Erdbeeren sind, ebenso wie Johannisbeeren, Himbeeren und sonstige Waldfrüchte, besonders fruchtig und aromatisch. Lage, Klima und aufmerksame Pflege sind ausschlaggebend für ihre einzigartige Qualität.
Erdbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren können ohne Reue auch in größeren Mengen gegessen werden, da sie leicht verdaulich und äußerst kaloriearm sind. Sie sind von hohem diätischen Wert und haben blutbildnende und -reinigende Wirkung.
Erdbeerknödel
Für 4 Portionen
Für die Garnitur:
Zubreitung:
Kartoffeln weich kochen, schälen, ausdampfen und erkalten lassen. Mit den ganzen Zutaten vermengen und Erdbeergroße Kugeln formen. Zwischen den Händen dünn ausdrücken und Erdbeeren einschlagen. Im siedenden Wasser köcheln bis sie an die Oberfläche schwimmen. Abtropfen lassen und im Brösel- Zuckergemisch wälzen. Mit den restlichen Erdbeeren anrichten und mit Puderzucker bestauben.
______________________________________________________________

(Cantharellus cibarius)
Der Pfifferling ist ein sehr schmackhafter Pilz aus der Gattung der Leistlinge.
Am besten erkennt man den Pfifferling an seinen charakteristischen dotter- bis goldgelben, runden und später trichterförmigen Hut mit dem gleichfarbigen nach unten kleiner werdenden Stiel. Der Stiel geht nahtlos in den Hut über. Die Unterseite des Hutes ist durchzogen mit teilweise gegabelten und miteinander verbundenen Leisten bedeckt. In Richtung des Stieles laufen diese langsam aus.
Das Fleisch des Pfifferlings hat eine weiße bis leicht gelbe Färbung. Frische Pilze riechen leicht fruchtig nach Aprikosen. Der Pfifferling wächst sehr Variabel, weltweit werden bis zu 18 verschiedene Varietäten geführt. Eine Form mit zumindest anfangs weißem Hut und gelber Hutunterseite wird als „var, bicolor“ bezeichnet.
Der Pfifferling ist ein Mykorrhizapilz der in Laub wie auch in Nadelwäldern wächst und auch mit den Baumarten Symbiosen eingehen kann. In Mitteleuropa symbiosiert der Pfifferling meist mit Fichten, aber auch mit der Rotbuche, selten wächst er auch in der Nähe von Eichen, Kiefern und Tannen. Der Pfifferling wächst auf verschiedenen Waldbodentypen, er kann auf leicht trockenen aber auch auf nährstoffarmen Böden vorkommen sowie auf kalkigen Böden, wenn die Oberfläche leicht versauert ist. Am meisten ist er in Jungwüchsen zu finden deren Böden mehr oder weniger von Gras oder Moosen bewachsen sind.
Der Pfifferling wächst in verschiedenen Ländern wie Australien, Südamerika, Nordasien, Nordamerika und vor allem in Europa ist er weit verbreitet.
Pfifferlingsuppe mit Sherry
Zutaten:
Zubereitung:
Zwiebel hacken, Kartoffeln fein würfeln.
Danach die Butter in einem Topf schmelzen. Zuerst die Pilze kurz anbraten und heraus nehmen. Die Kartoffeln und Zwiebel glasig anschwitzen. Dann Brühe angießen und zugedeckt 20 Minuten weich kochen.
Alles pürieren und schaumig schlagen. Die Suppe wieder aufkochen und mit Pfeffer, Salz, Sherry und Muskat würzen und mit der kalten Butter binden. Danach die Pilze in der Suppe kurz erhitzen und mit Basilikumstreifen bestreuen.
______________________________________________________________
Couscoussalat
Thunfischtatar
ZUBEREITUNG
Salat
Paprika halbieren, mit einem Sparschäler schälen und entkernen. Paprika, Knoblauch und getrocknete Tomaten in sehr feine Würfel schneiden. Chilischote fein hacken. Alles unter den rohen Couscous mischen, mit der dreifachen Menge kochendem Wasser übergießen, mit Frischhaltefolie luftdicht abdecken und eine halbe Stunde quellen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker, Olivenöl, Zitronensaft, gehackter Minze und Basilikum abschmecken.
Thunfischtatar
Thunfisch und Schalotte in sehr feine Würfel schneiden. Kapern, Sardellen und Basilikum fein hacken. Alle Zutaten vermischen, mit Zitronensaft, Limonenolivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken.
Viel Spaß beim Zubereiten, gutes Gelingen und herrliches Genießen
wünscht Ihnen das Preidlhof-Küchenteam