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Einige Sehenswürdigkeiten in und um Naturns:
Die Geschichte von Naturns reicht in die graue Vorzeit zurück.
Archäologische Funde belegen die Anwesenheit des Menschen mindestens 6.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Genaueres wissen wir über die Anwesenheit der Römer: Der bei Rabland entdeckte römische Meilenstein beweist, dass bereits 15 v.Chr. die Via Claudia Augusta vorbeiführte.
In den folgenden Jahrhunderten hinterließen verschiedenste Völker und Stämme die Spuren ihres Durchzugs in unserer Gemeinde. Das zweifellos kostbarste Baudenkmal ist das etwas am Ortsrand von Naturns gelegene Kirchlein St. Prokulus, dessen Ursprung ins 7. Jahrhundert datiert wird. Die karolingischen Fresken, die das Kirchlein schmücken, gelten als die ältesten im deutschen Sprachraum.
Das aus dem 7. Jahrhundert stammende Kirchlein birgt im Inneren die ältesten Fresken, die bis heute auf gesamtdeutschem Boden gefunden wurden.
Öffnungszeiten: 05 April - 04. November 2011
9.30 - 12.00 und 14.30 - 17.30 Uhr
Ruhetag: Montag
Führungen: um 10.00 und um 15.00 Uhr, für Gruppen jederzeit Führung möglich
Telefon: 0473 667312 oder 3489203829
Infos: bei telefonischer Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten. Auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet
info (at) prokolus.org - www.prokolus.org
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Ein Anziehungspunkt für Liebhaber fremder Kulturen
Die Burganlage, auf einem prähistorischen Platz, wurde von Hugo von Montalban um 1278 erbaut. 1368 zählt sie zum Besitz der Herren von Starkenberg und 1540, nach einigen Besitzerwechseln, erwirbt sie die Familie Sinkmoser. Damit erreicht sie ihre Blütezeit. Sie fällt dann dem Geschlecht der Hendl zu, die sie 1813 an den Bauern Josef Blaas verkaufen. Die Burg verfällt. 1913 kauft sie der holländische Kolonialherr William Rowland und saniert sie vorbildlich.
Seit 1983 ist sie der Wohnsitz von Reinhold Messner, der mehrere Kunstsammlungen dort untergebracht hat: Umfangreiche Tibetika-Sammlung, Bergbildgalerie, Maskensammlung aus 5 Kontinenten.
Das dazugehörende Weingut „Unterortl“ und der Biohof „Oberortl“, wo hofeigene Produkte im „Schlosswirt“ angeboten werden und sich der Gast verwöhnen lassen kann, sind Teil eines Gesamtkonzeptes, das sich ein Erhalten und Beleben dieser kleinräumigen Südtiroler Kulturlandschaft zur Aufgabe gemacht hat.
Öffnungszeiten: 27.03. bis 30.06.2011 und 01.09. bis 06.11.2011 täglich von 10.00 - 16.00 Uhr
Ruhetag: Mittwoch
Telefon/Fax: 0471 631265
Gruppen: Gruppen- und Sonderführungen nur bei Voranmeldung (ganzjährig auf Anfrage), mobil: 3484433871
Infos: Am Schloss Juval besteht keine Parkmöglichkeit. Der Umwelt zuliebe wird gebeten, den Shuttlebus zu benützen oder zu Fuß zu gehen. Sie erreichen das Schloss über verschiedene Wanderwege (Stabner Waalweg, Tscharser Waalweg, Schnalser Waalweg), Gehzeit: ca. 1 Stunde
Shuttlebus: Buszubringerdienst, Schupfer Tours, Tel 0473668058
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Im Naturparkhaus in Naturns kann der Naturpark Texelgruppe im Kleinen erlebt werden. Anhand von Wandtafeln, Schaubildern, Gesteinsproben, Tierpräparaten und Biotopen werden die Natur des Naturparks begreifbar gemacht und über die Besonderheiten des Naturparks informiert. Bild- und Textmaterial, sowie Videofilme, Ausstellungen, Riechecke, Insekten- und Faunasammlungen zeigen den Naturpark vor der Haustür von Naturns.
Adresse: Feldgasse 3
Öffnungszeiten: Ostern bis Ende Oktober - Dienstag bis Samstag
9.30 - 12.30 und 14.30 - 18.00 Uhr
Ruhetag: Sonntag und Montag
(im Juli, August und September auch am Sonntag geöffnet)
Führungen: Führungen bitte anmelden, können für Gruppen auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten angeboten werden.
Telefon: 0473 668201
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Das Schloss Hochnaturns ist das Wahrzeichen des Ortes. Von geschichtlicher Bedeutung sind die vielen mittelalterlichen Möbel und Bilder, die Kassettendecken und das Getäfel, die Malereien, die Kachelöfen und die vielen interessanten Einrichtungsgegenstände in den zahlreichen Herrschaftszimmern. Die Erbauer der Burg waren Ministerialen der Grafen von Tirol. Seit 1952 ist das Schloss im Privatbesitz der Familie Mastropaolo, welche es lange (bis 1992) als Schlosshotel geführt hat. Keine Besichtigungen möglich.
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Am Fuße des Nörderberges, zwischen den Ortschaften Naturns und Plaus, steht die herrschaftliche Burg Tarantsberg, die heute, durch eine Lautverschiebung auch „Dornsberg“ genannt wird. Die Taranten, nachweisbare Ministerialen der Grafen von Tirol, haben 1217 die Burg erbaut. Wertvoll sind die alten kunstvoll gearbeiteten Kassettendecken in den verschiedenen Räumlichkeiten, die geschnitzten Türen und Wandkästchen, die Vertäfelung, die Kachelöfen, die romanischen Bogenfenster, die wertvollen Malereien (u. a. von Bartlmä Dill-Riemenschneider) an Türlunetten und im Arkadengang. Einmalig sind die freigelegten Malereien in der Burgkapelle; Szenen aus der Bibel und aus den Evangelien darstellend. Seit 1964 ist die Burg im Besitz der Familie Gottschall aus München. Keine Besichtigungen möglich..
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Ötzi - der Mann aus dem Eis, der vor 5000 Jahren das Schnalstal und den Vinschgau bewohnte!
Jede Woche ab Mitte Juni gibt es geführte Wanderungen zum Hauslabjoch, der Fundstelle des Similaunmannes mit ausgebildeten Bergführern.
Die Gletscherwanderung zur Fundstelle von Ötzi ist eine hochalpine Tour in Südtirol, die bereits von geübten Bergwanderern bewältigt werden kann. Unsere bestens ausgebildeten Bergführer führen Sie sicher über den Hochjochferner zum Tisenjoch (3.210 m), der Fundstelle von Ötzi. Atemberaubende Fernsichten auf die faszinierende Bergwelt der Ötztaler Alpen und Dolmiten machen diese Wanderung zu einem wahren Bergerlebnis. Der Abstieg erfolgt durch das Tisental nach Vernagt am See (1.700 m). Eine gute körperliche Kondition sowie Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich. Gesamtgehzeit: ca. 7-8 Std.
Informationen und Termine gibt's beim Tourismusverein Schnalstal - www.schnalstal.com
Oder entdecken sie die archäologischen Wanderwege rund um Ötzi im Schnalstal in Südtirol.
Über Ötzi und das Leben in der Steinzeit im Alpenraum erfäht man alles im archeoParc Schnals
Nachbildung der Siedlung des Similaunmannes sowie eine Mumiennachbildung des Ötzi.
Der Archeoparc liegt in Unser Frau/Schnals und bietet die Möglichkeit, die Lebensweise der Menschen vor 5.000 Jahren kennen zu lernen. Das Museum führt durch Erklärungen, Bilder, Filme und Gegenstände in die Welt der Jungsteinzeit ein. Im Freigelände erleben die Besucher in den rekonstruierten Häusern, beim Brot backen, beim Bogen schießen, beim Keramik formen, beim Verarbeiten von Feuerstein und Leder, was Ötzis Zeitgenossen zum Überleben können mussten. Vom Freigelände aus sehen die Besucher das Tisenjoch, wo Ötzi starb.
Adresse: Unsere Frau / Schnalstal
Öffnungszeiten: 16.04. - 06.11.11 - Dienstag bis Sonntag
10.00 - 18.00 Uhr
Telefon/Fax: 0473 676020
Ruhetag: Montag (im Juli und August auch Montag geöffnet)
Führungen: Für Führungen ist eine Anmeldung erforderlich
Infos: die Mitmach-Angebote sind im Eintrittspreis inkludiert
www.archeoparc.it
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